Dezember 5

Lehman-Zertifikate – Ersatzansprüche gegen die Bank rechtzeitig anmelden!

Verjährung droht bereits nach 3 Jahren

Hannover 05.12.2009

Ansprüche von Bank- oder Sparkassenkunden, die Wertpapiere der insolventen Lehman Brothers Gesellschaften erworben haben, verjähren in aller Regel bereits exakt nach 3 Jahren. Verantwortlich hierfür ist die Vorschrift des § 37a WpHG in der bis zum 04.08.2009 geltenden Fassung. Diese findet für alle Schadenfälle im Zusammenhang mit Lehman Papieren Anwendung. Nach Eintritt der Verjährung sind Ansprüche praktisch kaum noch durchsetzbar.

Richtige Berechnung der Verjährungsfrist entscheidend!

Hierbei ist große Sorgfalt auf die Feststellung des richtigen Datums zu legen, denn wenn dieses verstreichen sollte, ist eine erfolgreiche Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen praktisch nicht mehr möglich. Insbesondere kann nur davor gewarnt werden, das Datum der Kaufabrechnung zugrundezulegen. Die maßgebliche Beratung oder die Erteilung des Kaufauftrages können bereits mehrere Wochen oder sogar Monate vor dem dort benannten Datum gelegen haben.

Kontakt: 0511 – 3400 624

Juni 26

Schadenersatz für Lehman-Opfer

Schadenersatz in voller Höhe hat das Hamburger Landgericht einem Käufer von Zertifikaten der insolventen US-Bank Lehman Brothers zugesprochen. Die Hamburger Sparkasse (Haspa) habe den pensionierten Lehrer 2006 beim Verkauf falsch beraten und nicht klar darauf hingewiesen, dass die Anlagen (10.000 Euro) nicht der Einlagensicherung unterlagen. Zudem habe die Bank verschwiegen, dass sie eine Gewinnmarge dafür kassiere. Die Haspa kündigte Berufung beim Oberlandesgericht an.

http://www.nw-news.de/owl/regionale_wirtschaft/3000883_Schadenersatz_fuer_Lehman-Opfer.html

April 28

Steinbrück soll helfen

Solch ein Rat gleich von drei Rechtsanwälten ist in der Branche wohl eher unüblich: „Ich würde derzeit mit einer Klage gegen die Banken nichts überstürzen“, sagte Juliane Brauckmann, Rechtsanwältin aus Bielefeld, am Wochenende beim Treffen der Selbsthilfegruppe der Zertifikatgeschädigten in Bad Oeynhausen. Und ihre beiden Berufskollegen Dr. André Ehlers und Matthias Keunecke, Rechtsanwälte aus Bremen und Hannover, stimmten dem zu.

http://www.nw-news.de/owl/kreis_minden_luebbecke/bad_oeynhausen/bad_oeynhausen/2917682_Steinbrueck_soll_helfen.html